Die Gesprächsgruppen
Die Gesprächsgruppen wurden entwickelt, um das freie Sprechen über sexuelle Gewalt gegen Minderjährige zu ermöglichen.
1. Gruppen für die Angehörigen des Opfers:
2. Gruppen für Opfer:
An wen richten sich die Gruppen?
1. Gruppen für die Angehörigen des Opfers : An alle Personen, die in ihrem Umfeld mit sexueller Gewalt gegen Kinder konfrontiert sind. Es wird nicht nach dem Verwandtschaftsverhältnis zum Opfer unterschieden. Eltern, Grosseltern, Geschwister, Cousins, Freunde, Kollegen oder Bevollmächtigte – alle können teilnehmen, wenn sie mit dem Opfer mitleiden oder Ressourcen finden möchten, um dem Opfer zu helfen
Moderator.innen
Die Moderator.innen werden vom Vorstand des Vereins aufgrund ihrer beruflichen und persönlichen Fähigkeiten und Erfahrungen sorgfältig ausgewählt. Sie müssen ein Strafregisterauszug vorlegen und ein umfassendes Verständnis der Langzeitfolgen sexueller Gewalt nachweisen.
Diese Gruppen sind für alle zugänglich, unabhängig von ihrer kulturellen oder finanziellen Situation.
Die erste Teilnahme ist gratis. Danach kostet die Teilnahme CHF 10.- pro Sitzung. Mit einem Mitgliedsbeitrag pro Jahr von CHF 250.- haben Sie Zugang zu allen Sitzungen während des Jahres.
Wenn Sie wegen der Kosten zögern, kontaktieren Sie uns und wir werden gemeinsam eine Lösung finden, damit Sie trotzdem teilnehmen können.
Im Angesicht des Unglücks vereinen wir uns!
Melden Sie sich jetzt an!
Warum Teilnehmen
Zahlreiche Studien auf der ganzen Welt haben die traumatischen Auswirkungen verschiedener Formen von Gewalt in der Kindheit untersucht, wie körperliche, psychische und sexuelle Gewalt sowie Traumata im Zusammenhang mit Krieg, Naturkatastrophen und Terrorismus. Diese Studien kommen zu dem Schluss, dass die neurologischen Folgen schwerwiegend sind. Obwohl in einigen Fällen Verbesserungen zu beobachten sind, werden alle Kinder, die in ihrer Kindheit Gewalt erfahren haben, unter den Folgen leiden, die von einer Generation an die nächste weitergegeben werden können.
✔ Das Umfeld des Kindes: kompetente und wohlwollende elterliche Unterstützung sowie starke und fürsorgliche Beziehungen
✔ Eine starke Identität des Kindes: intellektuelle Fähigkeiten, Motivation, Selbstvertrauen usw.
✔ Soziale Gerechtigkeit: faire Behandlung
✔ Grundlegende materielle Ressourcen: Nahrung, Unterkunft, Bildung usw.
✔ Sozialer Zusammenhalt
✔ Die Kultur, das Gemeinschaftsgefühl
Ebenso entscheidend ist, dass:
✔ die Grundbedürfnisse der ganzen Familie befriedigt werden,
✔ sichere Bezugspersonen vorhanden sind,
✔ die Familie als Ganzes widerstandsfähig gegenüber Widrigkeiten ist,
✔ das Kind auf normale Routinen im Alltag zurückgreifen kann.
Viele dieser Kriterien sind in unseren Gesellschaften, vor allem in den Industrieländern, bereits weitgehend erfüllt.
Aber wie steht es mit der Stärkung von wohlwollenden Beziehungen rund um die Opfer?
Der Verein LagopAid setzt sich für die Stärkung dieser wohlwollenden Beziehungen rund um das Opfer ein und füllt damit eine wichtige Lücke in der alltäglichen Unterstützung des Kindes und seiner Angehörigen.